Dienstag, 30. August 2011

Uni

Inzwischen ist die zweite Woche des Semesters schon angebrochen. Allerdings heißt das nicht, dass voller Betrieb ist. Die meisten Vorlesungen starten erst diese Woche so richtig.

Das Hauptgebäude - von uns liebevoll "Hogwarts" genannt.
Mein bisheriger Eindruck von der Uni: Ja, sie haben definitiv genug Geld.
Der Campus Gløshaugen ist der größte Campus der NTNU und derjenige, wo ich alle meine Vorlesungen und Übungen haben werde. Das Gelände ist wirklich riesig und besteht aus vielen schönen alten und neuen Gebäuden. Die meisten Gebäude sind sehr modern eingerichtet. Außerdem hat man mit dem Studentenausweis und dem PIN-Code (wurde bei Erhalt der Karte festgelegt) rund um die Uhr Zutritt zu den Gebäuden und zu den Computerräumen.
Außerdem sehr nett: Man kann gratis drucken in den Computerräumen :-)

Fotos vom Campus gibt's hier.

Donnerstag, 25. August 2011

Unnützes Norwegen-Wissen #3

Heute aus der Rubrik "Norwegische Sprache" (und Informatik):

Ein schneller Speicher / Zwischenspeicher wird im norwegischen als Hurtiglager bezeichnet.

Mittwoch, 24. August 2011

Tyholttårnet

Seit Samstag hab ich es bisher schon dreimal auf den Tyholttårnet geschafft. Das ist der bereits erwähnte große Turm in der Nähe des Studentenheims. Ich war der Meinung, dass es ein TV-Turm ist. Es hat sich aber herausgestellt, dass es sich einen Radioturm handelt.

Die Aussicht ist wirklich toll! An einem schönen sonnigen Tag muss ich noch rauf... und bei Sonnenuntergang!

Der Turm. Im gläsernen Teil oben befindet sich das zweistöckige Restaurant.

Die Aussicht auf Trondheim, die Insel Munkholmen und den Fjord bei Tag...

... und um ca. 22:15 Uhr :-)

Montag, 22. August 2011

Orientation Week

Inzwischen bin ich schon eine Woche weg und ihr fragt euch vielleicht, was in dieser (internetlosen) Zeit so passiert ist.
Kurze Vorwarnung: Der Eintrag ist seeeehr lange geworden.

Von Montag bis Samstag hat die so genannte Orientation Week stattgefunden, welche jedes Jahr vom International Office der Uni veranstaltet wird.
Die Woche war vollgepackt mit Informationsveranstaltungen und Aktivitäten für alle internationalen Studenten. Also für all jene, die entweder für ein Semester, ein Jahr oder für das gesamte Masterstudium hier auf der NTNU studieren werden.
Aber mal von vorne...

Am Montag - welcher kein Feiertag in Norwegen ist - ging's um 09:30 Uhr los mit Willkommens-Reden von zB der Chefin vom International Office und der Vize-Rektorin der Uni. Studenten erzählten uns über das Studentenleben in Trondheim und zwei Professoren hielten einen Vortrag über die Kultur und die Eigenheiten Norwegens. Dank der "Gebrauchsanweisung für Norwegen" wusste ich schon über einige Dinge Bescheid. Außerdem gab es eine kurze musikalische Darbietung zur Auflockerung.

Anschließend gingen wir zum ersten Mal auf den riesigen Campus der Uni wo wir in einem Café etwas zu Essen bekamen. Es gab Hühnchen, Reis, Gemüse und Fleischklöße. War gar nicht mal so schlecht und das wichtigste war, dass wir nichts dafür zahlen mussten ;-)
Nach der Mittagspause mussten wir uns dann auch noch registrieren für die Orientation Week - also 50 NOK bezahlen und unsere Semesterkarte und ein Willkommenspaket abholen.
Um 15:30 Uhr stand dann noch eine Info-Veranstaltung vom Studentenheim am Programm. War ganz nett zu sehen, wer so aller im selben Haus wohnen wird. Und neben wem bin ich gesessen? Natürlich hab ich zufällig genau einen Niederösterreicher erwischt ;-)

Bevor ich mich auf den Heimweg gemacht hab, hab ich dann natürlich noch das Internet checken müssen. Ist sehr ungewohnt, dass es keines gibt, wenn man von der Uni nach Hause kommt.

Am Abend stand dann eh nur mehr einkaufen, jausnen und mit den Leuten in der Küche tratschen am Programm. War dann doch schon eher müde und bin bald schlafen gegangen.
Wie sich herausgestellt hat, wohnt meine Flughafenbekanntschaft Daniel schräg gegenüber von meinem Zimmer :-) Die am stärksten vertretenen Nationalitäten in meinem Stockwerk sind Deutschland, Frankreich und Italien. Außerdem wohnen noch Studenten aus Tschechien, Niederlande, Schweiz, Griechenland und Litauen hier. Insgesamt 31 Leute. Aber dazu dann später einmal mehr.
Meine Zimmerkollegin Carolin hab ich an diesem Abend auch das erste Mal gesehen. Sie ist echt sehr nett :-)

Nachdem es am Montag schon geregnet hat ist es am Dienstag nicht anders weitergegangen. Es hat ziemlich geschüttet, aber die Open Air Matriculation Ceremony hat trotzdem stattgefunden. An den Regen gewöhnt man sich schnell, wie ich schon gelernt habe ;-) Ich hab mir dann meinen Studentenausweis geholt, mit welchem man Zutritt zu den Gebäuden und zu den Computerräumen hat. Anschließend gabs wieder etwas zu Essen. Diesmal wurde gegrillt :-) Trotz Regen. Es hat sogar eine Nachspeise gegeben, nämlich Pancakes. Mhmmmmm lecker!

Gegrillt wird in der kurzen Hose unter einem Pavillion

Pancake mit etwas das an Sauerrahm erinnert und Erdbeer-Soße :-)
Am Nachmittag trafen wir dann unsere Studentenorganisation/-vertretung. Alle Informatikstudenten wurden von norwegischen Studenten durch den Campus geführt, damit wir wissen, wo die wichtigsten Hörsäle sind und wir uns dann in Zukunft nicht verlaufen. Bei diesem riesigen Gelände kann das ja durchaus passieren.
Die Studentenvertretung ist dann nach Moholt gepilgert. Moholt ist eine Siedlung, in der nur Studenten wohnen. Ein räumlich verteiltes Studentenheim also. Und in fast jedem Keller in dieser Siedlung gibt es einen Partykeller, der von den verschiedenen Studentenvertretungen betrieben wird. So auch von Abakus (meine Studentenvertretung). Es wurde gegrillt und Bier getrunken. Ich bin nach einem Bier dann heimgegangen und hab mir Nudeln gekocht ;-) Es war einfach zuviel los beim Griller und ich hätte mir selber pølse (also Würstel) kaufen müssen.

Am Mittwoch Vormittag standen wieder Vorträge/Präsentationen am Programm. Es stellten sich u.a. das Erasmus Student Network (ESN) und der Sportclub der Uni vor.
Zu Mittag haben wir dann ein Baguette zu Essen bekommen und auch was zu trinken. Ich hab mich dann auf den Weg zum Bahnhof gemacht und mir ein Ticket für die Öffentlichen Verkehrsmittel in Trondheim gekauft. Auf jedenfall ein Anwärter auf den teuersten Einkauf ;-) Aber nachdem es immer soviel regnet (wie auch Mittwoch Vormittag und Nachmittag wieder) macht Rad fahren auch keinen Spaß. Außerdem habe ich kein billiges gefunden. Und was ich noch nicht erwähnt habe: Das Studentenheim ist auf einem Berg ;-)

Am Nachmittag bekamen wir dann noch administrative Infos von einer Mitarbeiterin des International Offices zu Kurs- und Prüfungsanmeldung, etc. etc.
Nachdem ich in den letzten Tagen eh so wenig zu Fuß gegangen bin (haha), hab ich mich am Abend noch auf den Weg zum IKEA gemacht. Lieber wär ich mit dem Bus gefahren, aber so ganz hab ich das Bussystem noch nicht durchschaut und außerdem fahren sie derzeit meist nur 1-2 mal pro Stunde. Erst wenn das Semester dann losgeht wird der Busplan umgestellt.
Es war noch ein sehr netter Spaziergang, weil sich endlich mal wieder die Sonne gezeigt hat :-)

Am Heimweg vom IKEA um 21 Uhr
Am Donnerstag hat es dann endlich mal nicht geregnet in der Früh. Was auch sehr gut war, denn es stand eine Wanderung am Programm. Ich hab mich für eine vier bis fünf stündige Wanderung angemeldet (es hat versch. Gruppen gegeben). Beschreibung: "off trail and wetlands". Ich hab mir meine Wanderschuhe angezogen und wie sich später herausgestellt hat, war das nicht die blödeste Idee des Tages ;-)
Wir sind mit dem Bus in die umliegenden Wälder von Trondheim gefahren. Der hat uns dann bei einem See ausgesetzt und von da an ging's zu Fuß weiter. Zuerst auf einem Schotterweg, dann auf schmalen Waldwegen und dann querfeldein durch sumpfiges Gebiet. Viele haben der Beschreibung nicht geglaubt und haben dann schnell nasse Füße bekommen. Auf ca. 500 - 600 m waren wir dann auf dem "Gipfel" und haben eine andere Wandergruppe getroffen. Dort oben haben wir dann gegessen und den Ausblick genossen, bevor es auf leichteren Wegen wieder bergab ging.

Querfeldein
Oben angekommen... 
Wir sind dann an einem sehr schönen See gelandet, wo wir baden gehen konnten. Leider hab ich das nicht gewusst und deshalb keine Schwimmsachen mitgehabt. Das Wasser hat sich gar nicht mal so kalt angefühlt und die paar was reingehüpft sind haben auch gemeint, dass sie mit schlimmerem gerechnet haben ;-)
Mit der einzigen Straßenbahn von Trondheim ging's dann wieder zurück ins Zentrum und anschließend nach Hause.

Der wirklich schöne See
Am Freitag bin ich schon sehr bald von Carolin geweckt worden. Sie hat sich nämlich schon vor 8 Uhr auf den Weg zu ihrem Freund gemacht. Die beiden fahren für eine Woche auf Urlaub.
Ich hab dann noch ein wenig geschlafen und wie ich dann aufgestanden bin gab's gleich eine Premiere: Die Sonne hat gescheint am Vormittag!! Kam auch nicht ungelegen, weil wir wieder wandern gegangen sind. Im Vergleich zu Donnerstag war es aber mehr ein Spaziergang ;-) Um 11 Uhr hat uns ein Bus abgeholt und wir sind nach Lade gefahren. Lade liegt am Fjord, also ans Meer :-)
Kurz Hose! Denn wer weiß, ob es überhaupt nochmal so schön wird .
Wir sind ca. 1,5 h auf einem schönen Schotterweg am Fjord endlang gegangen. Angekommen sind wir dann auf einem netten Plätzchen, wo wir ein wenig Verpflegung erhalten haben: süße Weckerl (Brioche-ähnlich), Bananen und Schokolade.
Hier war dann auch Endstation und wir konnten machen was wir wollten. Für einige hat das geheißen: testen wir warm bzw. kalt das Meer denn wirklich ist. Ich hab mir daheim schon meinen Bikini angezogen und bin dann mit einer Hamburgerin aus dem Studentenheim auch tatsächlich reingegangen. Okay, gegangen ist das falsche Wort... wir sind gelaufen, weil wir sonst wahrscheinlich nie im Leben reingekommen wären. Es war wirklich verdammt kalt und meine anfängliche Schätzung von ca. 10 Grad war sicher zu optimistisch angesetzt ;-)

Plantschen im kühlen Nass
Im Wasser hab ich dann Daniel und Lorenzo (einer der Italiener vom Stockwerk) und auch die anderen Italiener vom Stockwerk getroffen. Daniel und ich sind dann sogar ein Stück geschwommen.
Nach dem Umziehen ging's dann zurück in die Stadt. Da es sehr schön war sind wir noch ein wenig durch die Stadt gegangen und anschließend auf die Uni zum Internet. Hab versucht meinen Stundenplan fertigzumachen und bin auch ein wenig daran verzweifelt.
Anschließend wurde noch eingekauft und dann war es auch schon wieder spät, als wir heimgekommen sind.

Nach einer kurzen Pause ging es dann zum Abendprogramm über: Welcome Party für alle internationalen Studenten :-)
Wir bekamen ein leckeres Baguette zu Essen und ein gratis Bier. Anfangs gab es noch Unterhaltungsprogramm mit verschiedenen Einlagen: Zirkus (weil der Saal in dem das Ganze stattgefunden hat wie ein Zirkus aussieht), Tanz und Gesang. Ab 22 Uhr ist dann die richtige Party losgegangen und es wurde getanzt, getratscht und ein wenig Bier getrunken.
Es war das erste Mal, dass ich fort war in dieser Woche und gleich da hab ich folgendes bestätigen können: Ja, die Norweger betrinken sich wirklich ziemlich an den Wochenenden. Und ja, Bier ist wirklich sehr teuer.

Um 1 Uhr sind dann einige aus dem Studentenheim heimgegangen, da hab ich mich angeschlossen. Da wir noch etwas hungrig waren, haben wir noch einen "Mitternachtssnack" eingelegt. Zu fünft haben wir uns noch mit sämtlichen Leckereien vollgestopft... was macht man sonst um 2 Uhr früh ;-)
"Wir" bezieht sich in diesem Fall auf Leute aus meinem Stockwerk: Alizee (Französin), Marie (Deutsche), Sebastian (Deutscher, Freund von Marie), Daniel und Ich.

Kurzer Zwischenstopp beim Heimgehen für ein Foto vor Hogwarts ;-)  Das Hauptgebäude der NTNU sieht nämlich  aus wie das Schloss, weshalb wir es immer Hogwarts nennen.
Am Samstag war dann der letzte Tag der Orientation Week. Pünktlich zur Bustour durch Trondheim und zum Besuch in einem (teilweise) Freiluftmuseum hat es natürlich wieder geschüttet. Das Museum zeigt, wie die Leute früher in Trondelag (die Region, in der Trondheim liegt) gelebt haben. Es besteht aus vielen kleinen und größeren Häusern, die noch aus früherer Zeit sind und hier herbefördert wurden oder nachgebaut wurden.
Nachdem wir einen Teil besichtigt hatten ging es zurück in die Stadt. Nach ein paar Einkäufen hab ich mich auf den Heimweg gemacht. Spontan habe ich noch einen kurzen Zwischenstopp beim TV-Tower gemacht. Er ist ca. 10 Gehminuten vom Studentenheim entfernt und besitzt ein Restaurant in 74 m Höhe. Man kann gratis rauffahren und die schöne Aussicht genießen (Fotos folgen).
Dann ging's endlich wirklich nach Hause und es wurde wiedermal gekocht, nämlich Shrimps. Stefan, einer der vielen Bayern im Studentenheim, und ich haben uns ans Werk gemacht. Da man für ein Kilo nicht mal 4 Euro bezahlt, ist es wirklich eine günstige Mahlzeit.

Am Abend stand dann noch gemütliches Beisammensitzen am Programm. Zuerst war ich kurz im 4. Stock bei Michael, Manuela, Katrin, Stefan und Markus. Bis auf den Niederösterreicher Markus kommen alle aus Bayern und sind wirklich sehr nett. Kenne ich auch schon alle seit Beginn der Orientation Week.
Anschließend hab ich mich wieder in mein Stockwerk begeben. Dort waren noch einige Leute und haben gequatscht. Lorenzo und die anderen beiden Italiener, Jan (Deutschland), Knut (Deutschland... und ja, sein zweiter Vorname ist wirklich Knut und deshalb nennen wir ihn so ;-)), Anastasius (Griechenland), Daniel, Alizee, Marie, Sebastian und Ich. Zum Schluss sind noch Alizee, Marie und ich übrig geblieben und wir haben wieder einen "Mitternachtssnack" eingelegt. Tee, Kekse und Schokolade - was braucht Frau mehr :-)


Die Woche war auf jeden Fall sehr ereignisreich und ich freu mich schon auf alles was noch kommt :-)

Danke für's Durchhalten! Der nächste Eintrag wird wieder kürzer und weniger detailliert ausfallen, versprochen. Und wenn ich Zeit habe kommen auch noch ein paar Fotos online!

Dienstag, 16. August 2011

Angekommen!

Dieser Blog-Eintrag sollte eigentlich schon am Sonntag Abend online kommen... leider hat's das fehlende Internet im Studentenheim nicht ermöglicht.
Also dreht die Uhr um knapp 48 Stunden zurück...

Heute war es endlich soweit - ich hab mich auf den Weg nach Norwegen gemacht :-)
Die Reise war lang und anstrengend, nicht zuletzt weil die Hochzeit gestern doch etwas länger gedauert hat ;-)
Die Unmenge an Gepäck, die ich mitgenommen hab (ca. 47 kg) waren natürlich auch ein Faktor.
Aber Gott sei Dank sind der Koffer, der große Trekking-Rucksack, mein Laptop-Rucksack und ich heil und ohne Probleme in Trondheim angekommen. Und im Flug von München nach Oslo hab ich auch schon jemanden kennengelernt. Daniel wohnt auch bei mir Studentenheim - wie sich später herausgestellt hat sogar schräg gegenüber - und hat mich auf dieser Etappe begleitet. Er ist dann aber in Oslo in den Zug umgestiegen und ich bin noch bis Trondheim geflogen.
Einzig der Weg vom Flughafen zum Studentenheim hat ziemlich lang gedauert. Aber wer kann denn auch ahnen, dass sehr viele Buslinien am Wochenende nur einmal pro Stunde fahren. So natürlich auch die No. 60 - der Bus, in den ich umsteigen hab müssen...

Meine ersten Eindrücke von Norwegen bisher: schööööön :-)
Nachdem es in Oslo geregnet hat, war ich schon etwas skeptisch. Aber in Trondheim hat die ganze Zeit die Sonne gescheint und laut Anzeige am Flughafen hatte es auch 21 Grad. Juhu! Bei der einstündigen Busfahrt vom Flughafen in die Stadt (zu der Station, wo ich dann in den anderen Bus umsteigen hab müssen) hab ich schon einen netten Einblick in die Landschaft bekommen. Und viel Meer gesehen. Das was ich bisher von der Stadt erblickt hab, hat mir auch sehr gefallen. Es ist ein nettes kleines Städtchen, wo sehr viel grün ist.
Und beim Einkaufen hab ich jetzt auch schon erfahren, wie teuer alles hier ist. Aber es war noch ein netter Abendspaziergang. Der Supermarkt hatte heute auch bis 22 Uhr geöffnet und es war noch schön hell.

Und mein erster Eindruck vom Studentenheim bisher: etwas chaotisch.
Da es ja gerade erst zu einem solchen umgebaut worden ist, funktioniert noch nicht alles so wie es soll. Zum Beispiel gibts erst in den nächsten Tagen mal überall Internet. Es war nur für ein paar Minuten bei der Rezeption verfügbar.
Das Zimmer ist ziemlich klein, ich bin schon gespannt wie wir es da zu zweit drinnen aushalten. Meine deutsche Zimmerkollegin - nennen wir sie einfach Carolin - ist heute schon vor mir eingezogen und hat mir eine kleine Willkommens-Nachricht hinterlassen :-) Bin schon sehr gespannt auf das Zusammenleben.

So, jetzt könnt ihr die Uhr wieder richtig stellen.
Die Orientation Week ist bisher ganz super! Aber dazu gibt es eh am Ende der Woche dann einen Bericht. Leider hat es gestern Nachmittag/Abend viel geregnet. Und auch heute Vormittag hat es ziemlich geschüttet. Meine Regenjacke leistet schon sehr gute Dienste ;-)

Donnerstag, 4. August 2011

10 days to go...

Bis dahin gilt es noch die letzten Vorbereitungen zu treffen, eine Hochzeit zu feiern und natürlich zu Packen! Immerhin sind die letzten wichtigen Einkäufe (wie z.b. ein Koffer) endlich erledigt.

Bis es dann endlich Interessantes zu berichten gibt, hab ich hier noch ein Bild für euch:
Das "erste Foto vom Auslandssemester".

Der Brief mit der Anmeldung für die NTNU, den ich im April gen Norden geschickt habe.

Montag, 1. August 2011

Unnützes Norwegen-Wissen #2

Je weiter man sich Richtung Nordpol bewegt, desto länger werden die Tage in den Sommermonaten und umgekehrt natürlich umso kürzer im Winter.
Da macht es keinen Sinn mehr von Tag oder Nacht zu reden. Das sehen auch die Norweger so. Deshalb gibt es im Norwegischen ein eigenes Wort für den 24-Stunden-Tag: døgn.
Jemand der seinen Tagesrhythmus verloren hat - oder der nicht weiß, ob Tag oder Nacht ist - wird als døgnvill bezeichnet.

Mit diesem Wort können sich vielleicht ja auch einige von euch identifizieren ;-).